Wer wir sind:
Wir sind eine Gruppe revolutionärer junger Menschen aus Westeuropa (Ostdeutschland), die eine Delegation in West Bank, Palästina bildeten. Wir waren im September/Oktober 2024 für einen Monat mit der Organtisation International Solidarity Network (https://palsolidarity.org/) vor Ort. Das ist eine von Palästinenser*innen getragenen Organisation, die vor allem das Konzept der „protective presence“ verfolgt und den strategischen gewaltfreien Einsatz von Menschen mit westlichem Pass koordiniert. Die Präsenz vor Ort trägt zum Schutz der palästinensischen Bevölkerung bei, weil sie die Wahrscheinlichkeit israelischer Staatsgewalt und Siedler*innengewalt senkt. Die Delegation hat das Ziel, den palästinensischen Kampf generell und in der akuten Phase des Genozids in Gaza zu unterstützen. Darüber hinaus werden wir einen nachhaltigen Rücktrag in unsere Herkunftsgesellschaft in Deutschland leisten, der die internationalistischen Verbindungen zwischen unseren revolutionären Kämpfen im Westen und dem Widerstand im Nahen Osten stärkt.
Hintergrund
Seit dem 7. Oktober 2023 blickt die Weltöffentlichkeit auf Israel und Palästina. Nach dem Angriff der Hamas startete der israelische Staat eine kaum vergleichbaren Angriff auf Palästina bzw. Gaza der bis zum heutigen Tag anhält. Der Staat Israel verübt einen Genozid am palästinensischen Volk. Mehr als 40.000 (nach neuen Schätzungen eher über 200.000) Palästinenser*innen starben seit dem 7. Oktober, viele sind geflohen und leiden unter Hunger und Armut. Die israelische Besatzung des palästinensischen Landes seit 1948 tötet, stiehlt Land und unterdrückt. Das passiert nicht erst seit dem 7. Oktober!
In der Westbank haben die Palästnenser*innen vor allem mit den Anriffen der Siedler*innen zu kämpfen, die sich ihr Land aneignen wollen, Menschen brutal angreifen und die Landwirtschaft mutwillig zerstören. Zudem werden Palästinenser*innen tagtäglich vom israelischen Militär unter anderem an den unzähligen Checkpoints innerhalb der Westbank schikaniert und regelmäßig ihrer Freiheit beraubt.
In der Westbank haben die Palästnenser*innen vor allem mit den Anriffen der Siedler*innen zu kämpfen, die sich ihr Land aneignen wollen, Menschen brutal angreifen und die Landwirtschaft mutwillig zerstören. Zudem werden Palästinenser*innen tagtäglich vom israelischen Militär unter anderem an den unzähligen Checkpoints innerhalb der Westbank schikaniert und regelmäßig ihrer Freiheit beraubt.
Warum die Delegation?
Wir wollen mit der Delegation langfristige Beziehungen nach Palästina aufbauen. Wir haben das Ziel einer dauerhaften Zusammenarbeit, um die Realität aus der West Bank nach Europa zu tragen und das Bewusstsein für den palästinensischen Kampf hier zu stärken. Dazu wollen wir dem Framing des deutschen Staates von Palästina; der Situation vor Ort und der oft verzerrten Darstellung des Widerstands etwas entgegensetzen.
Der Unfähigkeit, sich klar gegen den seit 76 Jahren andauernden Genozid zu positionieren und für ein freies Palästina in Aktion zu treten, muss widersprochen werden.
Uns ist es wichtig zu betonen: Not we are liberating Palestine, Palestine will liberate us!
Auch wollten wir mehr darüber herausfinden, was es heißt, Widerstand zu leisten.
Wir glauben daran, dass unsere wichtigste Waffe unsere Hoffnung und unser Glaube an die Veränderung ist. Wir hoffen durch unsere Delegation das Leben der Menschen vor Ort und ihre Formen des Widerstands kennenlernen und langfristige, stärkende Verbindungen aufzubauen.
Der Unfähigkeit, sich klar gegen den seit 76 Jahren andauernden Genozid zu positionieren und für ein freies Palästina in Aktion zu treten, muss widersprochen werden.
Uns ist es wichtig zu betonen: Not we are liberating Palestine, Palestine will liberate us!
Auch wollten wir mehr darüber herausfinden, was es heißt, Widerstand zu leisten.
Wir glauben daran, dass unsere wichtigste Waffe unsere Hoffnung und unser Glaube an die Veränderung ist. Wir hoffen durch unsere Delegation das Leben der Menschen vor Ort und ihre Formen des Widerstands kennenlernen und langfristige, stärkende Verbindungen aufzubauen.
Medienarbeit und Rücktrag
Eine wichtige und zentrale Aufgabe vor Ort ist die Medienarbeit. Wir sehen es in unserer Verantwortung die Situation und Geschehnisse vor Ort zu dokumentieren und unsere Kontakte in Deutschland zu nutzen um diese sichtbar zu machen.
Der Rücktrag in unsere Gesellschaften soll jene Stimmen von Palästinenser*innen hörbar machen und ihre Erfahrungen nahbarer. Das Ziel des Rücktrags ist die Unterstützung des palästinensischen Befreiungskampfs, der Aufbau von internationalen Verbindungen, das Weitertragen von Geschichten und die Stärkung der Verbindung zwischen Palästina und Menschen in Deutschland.
Der Rücktrag in unsere Gesellschaften soll jene Stimmen von Palästinenser*innen hörbar machen und ihre Erfahrungen nahbarer. Das Ziel des Rücktrags ist die Unterstützung des palästinensischen Befreiungskampfs, der Aufbau von internationalen Verbindungen, das Weitertragen von Geschichten und die Stärkung der Verbindung zwischen Palästina und Menschen in Deutschland.
